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3. Sonntag im Jahreskreis A – 25. Januar 2026
Die Texte dieser Sonntage in der Zeit zwischen dem Fest der Taufe des Herrn und dem Fest „Darstellung des Herrn“ am 2. Februar lassen noch ein wenig die liturgische Weihnachtszeit vor der Liturgiereform aufleuchten, die eben bis zum 2. Februar ging. So werden uns immer wieder Bibelstellen geschenkt, die auf dieses Geheimnis der Geburt Jesu, seines Wirkens, das den Menschen Heil, Hoffnung und Frieden bringt, hinweisen.
2. Sonntag im Jahreskreis A – 18. Januar 2026
(Gehalten bei der Jugendmesse in Schwertberg)
„Bin ich ein Wegweiser für Jesus?“ – Unter dieses Leitmotiv habt ihr den heutigen Abend gestellt.
Da kommt mir spontan Antworten in den Sinn. „Lieber nicht!“
Hochfest der Gottesmutter Maria - 1. Jänner 2026
Wir stehen am Rand eines neuen Weges, das vergangene Jahr liegt hinter uns wie ein Buch, das nun zugeklappt wird. Vor uns öffnet sich ein neues Buch mit noch leeren Seiten, voller Möglichkeiten. Es können dunkle Ereignisse und Geschichten auf diese Seiten geschrieben werden – oder lichtreiche Momente voller Segen, Frieden und Hoffnung. Genau hier, in diesem Übergang. während wir das eine Buch schließen, um das andere zu öffnen, ruft uns die Kirche: Schaut auf Maria, die Mutter Gottes! Sie, die den Erlöser in ihrem Schoß trug, ist der Schlüssel zu Gottes Segen für uns alle.
Predigt zum Fest der Taufe des Herrn – 11. Januar 2026
Folgen wir dem Rat des Hl. Ignatius von Loyola und stellen wir uns mitten in das Geschehen am Ufer des Jordan. Das Wasser rauscht, die Menge drängt sich – Menschen aus den verschiedensten sozialen Schichten, Sünder, Suchende, Umkehrwillige. Und plötzlich tritt Jesus aus Galiläa hervor, der Reine, der Heilige, und lässt sich taufen wie jeder andere. Johannes zögert, der Himmel reißt auf, der Geist schwebt herab wie eine Taube, und eine Stimme donnert: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Heute, am Fest der Taufe des Herrn, feiern wir genau diesen Moment: die Offenbarung der Dreifaltigkeit, die Berufung Jesu als Gottes Knecht und die Einladung für uns alle, in sein Geheimnis eintauchen zu dürfen. Dieses Fest schließt die Weihnachtszeit ab und öffnet uns die Tür zur Nachfolge – „dass wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen“, wie Jesus sagt.
Fest der Heiligen Familie – 28. Dezember 2025
Liebe Schwestern und Brüder in Christus,
Stell dir vor, du wachst nachts auf, weil ein Engel dich ruft: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh!“
So ergeht es Josef in der Weihnachtsgeschichte, die wir heute im Evangelium hören. Inmitten der Freude über das Jesuskind lauert Gefahr – Herodes’ Mordlust. Doch die Heilige Familie flieht nicht allein: Gott schützt sie durch Josefs Gehorsam, Marias Vertrauen und ihre unerschütterliche Einheit. Heute, am Fest der Heiligen Familie, laden uns diese Lesungen ein, in unser eigenes Familienleben zu blicken. Die Heilige Familie ist kein ferner Mythos, sondern unser Modell: Ein Ort des Respekts, der Liebe und des Schutzes, wo Gott wohnt und segnet. Wir hören vom Buch Jesus Sirach, vom Psalm, vom Kolosserbrief und vom Matthäusevangelium – alle weben ein Gewebe aus Gehorsam, Tugend und göttlicher Fürsorge.



